BERICHT EINES BESUCHERPAARS:
Wir schulden
Ihnen ein GANZ GROSSES DANKESCHÖN für den wunderbaren Urlaub den wir
bei Ihnen mit grossem Vergnügen verbrachten. Entschuldigen Sie diese späte
Mitteilung, aber als wir in die Schweiz zurückkehrten tauchten wir wieder
in den Strudel des Alltags ein. Ahh, wie schätzten wir die ruhigen Tage (leider
zu wenige !) bei Ihnen im Dorf und im übrigen Rumänien.
Wir möchten Ihnen auch folgendes mitteilen :
a) Glückwünsche
an Herrn Dorin für die Organisation unseres Aufenthalts, für den Besuch
in Bukarest und für alle Entdeckungen die uns dank seiner Initiative und
aufmerksamen Sorgfalt ermöglicht wurden, sowie für die nachfolgende
Reise nach Suceava, die bestens geklappt hat.
b) Grossen und herzlichen Dank
an Frau Maria, die wahrhaftige Köchin der rumänischen Küche, welche
uns mit vielfältigen und guten Mahlzeiten verwöhnte und die uns ermöglichte
auch Spezialitäten schätzen zu lernen, welche wir vorher nicht kannten;
das Essen war perfekt !
c) Dank auch an Ihre zwei Kinder, welche durch ihre
Phantasie, ihr Lachen, ihr Singen und ihre Lebhaftigkeit gezeigt haben, wie glücklich
sie sind Eltern wie Sie zu haben und wie gerne und ungezwungen sie Touristen wie
uns erfreuen.
Kurz : noch einmal an alle ein grosses DANKESCHÖN
! Wir schätzten die gemachten Ausflüge sehr, einer der erstaunlichsten
war die Entdeckung des Vulkans von BOUE in seiner fast mondähnlichen Landschaft.
Eine andere Überraschung war der Abstieg unter den Boden um die unglaublichen
Salzminen zu entdecken, mit aufgestellten Betten zum Zwecke von Kuren in der salzhaltigen
Luft. Erstaunlich, erstaunlich !
Der ländlichste Ausflug war sicher
die Fahrt mit dem Pferdewagen, welche trotz des Regens, der uns fast den ganzen
Weg begleitete, einen starken Eindruck hinterliess. Wir erinnern uns gut an das
Geräusch und den Rhythmus der klappernden Hufe.
Das Treffen mit Ihrem
befreundeten Holz-Bildhauer, dessen geschickte und rasche Arbeit wir bewunderten,
wie auch die zu schnell vorbei geflogene Zeit beim Ikonen-Maler, der offen und
sympathisch ist und gut französisch spricht; es waren beeindruckende Erlebnisse
für die wir Ihnen und natürlich den Betroffenen herzlich danken.
Welches war für uns das beeindruckendste Erlebnis ? Der Besuch im Waisenhaus,
der uns die Vielfalt der Probleme, welche uns ins Auge sprangen, ohnmächtig
spüren liess. Welches war für uns der wunderbarste Moment ? Der Besuch
und die Teilnahme an einer Feierlichkeit im versteckten Waldkloster, wo uns die
Mönche so nett zum Essen einluden.
Das schönste Erlebnis meiner
Frau ? Der Nachmittag (leider viel zu kurz !) den sie mit Ihrer Frau zusammen
in der Küche verbrachte, um gemeinsam zu kochen und über dieses und
jenes von Frau zu Frau zu sprechen (Maria spricht sehr gut französisch).
Überdies der Besuch bei Ihren sympathischen Nachbarn (in den Augen meiner
Frau ebenfalls viel zu kurz), wo sie ein sehr interessantes Kunsthandwerk kennenlernte
(Teppich weben), welches ich selbst bedauerlicherweise nicht gesehen habe (vielleicht
nächstes Mal ???), und bei denen sie versuchte eine Kuh zu melken (die arme
Kuh, hoffentlich litt sie nicht zu sehr !!!). Meine Frau dankt Ihrer Frau Maria
besonders herzlich für alles und gibt ihr einen dicken Kuss.
Der
Ausflug nach Bran und die dortige Übernachtung genossen wir ebenfalls sehr.
Wir hatten einen besonders umsichtigen Führer-Übersetzer, immer bedacht
uns einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Vielleicht überrascht es Sie,
aber ein tiefes Erlebnis war für mich auch mit Ihnen zusammen Wasser am Ziehbrunnen
zu holen, denn diese wichtige Handlung, wichtiger als Sie es scheinen lassen wollten,
zeigt die Beschwerlichkeit des Lebens in Ihrer Region. Und das Wasser ist sehr
wichtig. Erlauben Sie mir in diesem Zusammenhang festzustellen, dass man den Badewannenstöpsel
in einer Schublade versorgen und vergessen sollte, um wertvolles Wasser zu sparen
! Auch in der Schweiz gibt es Pensionen und Gästezimmer, welche nur über
Duschen verfügen, weil man nicht für alle Touristen Badewannen füllen
kann.
Und die Fortsetzung unserer Reise in den Norden Rumäniens
? Kolossal ! Dank Ihnen lernten wir die verantwortliche Person eines kleinen Reisebüros
in Suceava kennen und von da an brauchten wir uns keine Sorgen mehr zu machen.
Man vermittelte uns ein tadelloses Zimmer in einer kleinen ruhigen Pension und
wir konnten (leider bei Regen !...) zahlreiche Kirchen und Klöster besichtigen,
eines schöner wie das andere, wie etwa die Klöster Humor, Sucevita,
Moldovita, Voronet, Agapia (interessante Stätte, aber zur Zeit im Umbau),
Neamt, und vor allem Dragormina, eine weniger touristische Stätte, aber in
absolut wunderbarer und ruhiger Umgebung (sehr zu empfehlen !).
Was Bukarest
betrifft, so haben wir dort ein sehr angenehmes Hotel entdeckt und einen bemerkenswerten
Park, mit Bäumen und herrlichen kleinen Seen, aber die Stadt selbst reizt
uns nicht zu einem erneuten Besuch. Wir haben auch das überdimensionierte,
von Ceaucescu begonnene Parlamentsgebäude besichtigt. Welche Masslosigkeit,
welcher Grössenwahn !
Peut-être que, …
Vielleicht im Laufe
der Zeit und mit Hilfe Gottes werden wir eines Tages das Vergnügen haben
uns wieder zu sehen, das jedenfalls hoffen wir aus tiefem Herzen, denn wir denken
oft an vieles was wir dank Ihnen entdecken und erleben durften. Sicherlich ländliche
Ferien, vor allem aber zauberhafte und aussergewöhnliche Ferien, Ferien die
in uns durch starke und sehr lebhafte Erinnerungen weiterleben.
DANKE
FÜR ALLES und BRAVO FÜR IHRE INITIATIVE und ALLES GUTE FÜR IHRE
GANZE FAMILIE.
Ein
über den Aufenthalt glückliches Schweizer Ehepaar,